Neue Grippe H1/N1
 

         auch "Schweinegrippe"

 

Hier finden Sie aktuelle Hinweise zum Thema!

Die aktuelle Beiträge zur neuen Grippe sind fast unüberschaubar. Es gibt auch unter Experten zwei Szenarien:
  1. Die "Schweine"-Grippe verläuft milde (wie bisher); dann sind auch bei höherem Ansteckungsrisiko keine größeren Gesundheitsgefahren zu erwarten als bei der "normalen", saisonalen Grippe.
  2. Das Virus kann sich verändern und zu schwereren Krankheitsverläufen führen. Dann ist aufgrund der höheren Übertragungsraten für das Virus H1/N1 mit vielen Erkrankten und Todesfällen zu rechnen.
Für beide Möglichkeiten gibt es gute Argumente. So verlief die erste Infektionswelle der "Spanischen Grippe" 1918 milde, während die zweite Infektionswelle viele Tote forderte. Dass damals andere Verhältnisse herrschten und die Menschen durch Krieg und Not erschöpft waren, ist unbestreitbar, aber möglichweise als Erklärung nicht ausreichend.

Deswegen empfehlen die Experten weiterhin, etwa das Robert-Koch-Institut, dass möglichst viele Menschen (vorrangig die Risikogruppen) sich impfen lassen.

Herstellung des Impfstoffes

Offizielles Aufklärungsmerkblatt zum neuen Grippe-Impfstoff Pandemrix.

In jedem Fall sollten sich Senioren über 60 und chronisch Kranke (insbesondere Herz-Kreislauferkrankungen und Atemwegskrankheiten) gegen die "normale", saisonale Grippe impfen lassen! Die offiziellen Empfehlungen dazu stammen von der STIKO, der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut, Berlin. Eine sehr ausführlich und fundierte Darstellung der Impfung finden Sie inzwischen auch bei Wikipedia.

Die aktuellen Zahlen über die Erkrankungen in Deutschland gibt es von der Marburger AGI - Arbeitsgemeinschaft Influenza.
Hintergundwissen und detaillierte Informationen finden Sie auch beim Grippe-Info der Firma Glaxo Wellcome.

Was aber tun, wenn die Erkrankung schon ausgebrochen ist?

Hilfe für die Unterscheidung handfeste Grippe oder banale Erkältung? bietet Netdoktor.
Trocken, aber umfangreich: die Ratschläge von "Meine Gesundheit". Bettruhe, reichlich warmen Tee und ein Fiebermittel (z. B. Paracetamol) lauten die Empfehlungen der meisten Ärzte, denn gegen eine Virusinfekt, um den es sich ja handelt, sind insbesondere Antibiotika wirkungslos. Die neueren Medikamente, die die Virusvermehrung im Körper hemmen, sind in den ersten 24 Stunden (nach Herstellerangaben 48 Stunden) der Erkrankung von Nutzen, müssen allerdings vom Arzt nach Untersuchung und (hoffentlich korrekter) Diagnosestellung verschrieben werden, sind also nicht zur Selbstbehandlung geeignet. Gute Empfehlungen zur homöpathischen Behandlung sind leider aktuell im Internet nicht mehr verfügbar. Aber die Empfehlung von Teebaumöl in der Naturheil-Datenbank

Wenn Ihnen das noch nicht genug ist, starten Sie eine Anfrage beim deutschsprachigen MetaGer der Uni Hannover und stossen dort unter "Grippe" auf über 200 Treffer.


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© Dr. Stefan Bilger           Last updated at 10:15:00 10.22.09 (Tue)